Star des Roulette-Spieles: Benno Winkel
In den 50er Jahren war er ein ganz Großer des Roulette-Spiels. Am liebsten war Winkel, dass man ihn als “Roulette-König” bezeichnete. Das Internationale Institut für Rouletteforschung verlieh ihm den Ehrennamen „Bezwinger der Spielbanken und erfolgreichster Spieler unseres Jahrhunderts”. Begonnen hatte alles in den 40er Jahren mit einem ungewöhnlichen Gespür für die Mathematik und einer Leidenschaft für Roulette. Erstmals spielte er 1943 im Casino Baden bei Wien, zunächst noch mit bescheidenem Einsatz. Von Beginn an versuchte er, Regeln und Wege zu finden, um zu gewinnen. Ihn fesselte die Idee, ein eigenes System zu erfinden.
In den 50er Jahren versuchte Winkler dann gezielt, mit System zuspielen - mit wachsendem Erfolg und Ruhm. Gleichzeitig wurde er zum Schrecken der Casino-Besitzer. Kann man von Winkels Fähigkeiten heute profitieren? Gemünzt auf Amateure, die mit wenigen Zügen viel gewinnen wollten und deshalb ihre Chips genau so platzieren wie Winkel, waren oft enttäuscht, dass sie dennoch verloren hatten. Dazu meinte der Roulette-Star: Jeder professionelle Spieler weiß, dass er sich nur wellenförmig vorspielen kann. Man muss mitunter einen langen Atem haben, um wieder auf den Gipfel zu kommen.”
Aus diesem Grunde brachte Winkel selbst immer mindestens 50 000 Mark mit, wenn er an den Spieltisch kam. Auch wenn sich seit damals unglaublich viel verändert hat - vor allem, dass heute die Mehrzahl der Spieler online agiert - kann einem Winkels Beharrlichkeit, seine fast wissenschaftlichen Akribie, mit der er sich in das Spiel vertiefte, imponieren. D a s System schlechthin fand auch er natürlich nicht - im Wesentlich bleibt Roulette natürlich ein Spiel mit dem Glück.
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