Der Spielablauf bei Omaha Hi Lo

Omaha erfreut sich zusammen mit der nahe verwandten Pokervariante Texas Hold’em großer Beliebtheit. Eine weitere Version ist Omaha Hi Lo. Auch hier bekommt jeder Mitspieler zu Anfang vier verdeckte Karten, also vier so genannte Pocket Cards. Danach kommt es zur ersten Setzrunde, in der sich jeder Spieler entscheiden muss, wie er die Chancen seines Blattes einschätzt und sich dementsprechend verhält. Er kann entweder aussteigen oder den Einsatz bezahlen und mit gehen oder aber sogar den Einsatz erhöhen, wenn er von seinem Blatt sehr überzeugt ist. Dann kommt es zum so genannten Flop. Hier werden drei Community Cards, also Gemeinschaftskarten offen hingelegt, die zur Bildung des besten Blattes benutzt werden können.

Dann geht es in die nächste Setzrunde. Im folgenden Turn wird die nächste Gemeinschaftskarte aufgelegt, gefolgt von der nächsten Setzrunde, bevor es dann zum River kommt, in dem die letzte Gemeinschaftskarte aufgedeckt wird. Nach der abschließenden letzten Einsatzrunde muss jeder aus seinem Blatt und den zur Verfügung stehenden Gemeinschaftskarten das bestmögliche Blatt bilden, das aus zwei Pocket Cards und drei Community Cards bestehen muss. Nacheinander werden alle Karten der Mitspieler aufgedeckt, um den Gewinner zu ermitteln.

Die Besonderheit bei der Pokervariante Omaha Hi Lo ist, dass es sogar zwei Sieger geben kann, die sich dann den Pot teilen. Es kann nämlich sowohl mit dem besten, aber auch mit dem schlechtesten Blatt gewonnen werden. Allerdings muss das schlechteste Blatt einen Wert unter Acht aufweisen. Das As kann sowohl als höchste, aber auch als niedrigste Karte gezählt werden.

Posted in Poker by author on 31st Mai 2009

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